Souveräner Auftritt in Plate. Empor gewinnt Auswärts mit 4:0.

 

Am Sonntag bestritt unsere Elf das erwartet schwere Auswärtsspiel bei der zweiten Vertretung des SV Plate, die in den letzten beiden Partien gegen Sternberg und Rodenwalde durchaus überzeugen konnten. Unser Trainerteam um Coach Wagner musste nur auf einer Position wechseln: Sassenhagen startete für den verletzten Bulz und absolvierte eine ordentliche Partie.

Auf dem ungewohnten Untergrund kam unsere BSG gut ins Spiel, lies den Ball schnell laufen und hatte gleich gute Torchancen. In den ersten 10 Minuten wackelte gleich zweimal der Plater Querbalken nach Schuss von Wesse und Ecke von P. Zukowski. Kurz darauf musste Schlussmann Drews sein ganzes Können unter Beweis stellen, als er Bauersfelds Distanzschuss übers Tor lenkte.

Man hatte das Spiel im Griff und konnte die Konterversuche von Plate früh im Keim ersticken. Scheiterte unser Team bis dahin nach guten Einschussmöglichkeiten am guten Plater Keeper, musste in der 17. Minute die Sonne etwas mithelfen. Eine missglückte Flanke aus dem Halbfeld von Bauersfeld wird immer länger und fällt genau unter die Latte zum 1:0 aus Emporsicht. Die tiefstehende Sonne behinderte den Plater Schlussmann erheblich. Für uns der richtige „Dosenöffner“, der unserem Spiel die nötige Ruhe verleihen sollte, was auch bis zur 28. Minute der Fall war. Nach einer Ecke landet der Ball über Bauersfeld bei T. Zukowski, der sofort aus der Drehung abdrückt und die Pille zum 2:0 in den Winkel schweißt. Geile Bude!!!

Bis dahin lief alles nach Plan, aber unsere Mannschaft wollte auf einmal zu viel. Statt den Ball weiterhin in den Reihen zu halten, fing man an, viel zu früh den finalen Pass zu suchen. Dadurch schoss unsere Fehlpassquote in die Höhe und Plate wurde zu gefährlichen Kontern eingeladen, die teilweise zu Toren hätten führen müssen. Es zog sich wie ein roter Faden durch die restliche erste Halbzeit und Trainer Wagner war froh, als der Schiedsrichter zur Halbzeit pfiff, um sein Team wieder neu ordnen zu können.

Wir spielten jetzt gegen die tief stehende Sonne und die Aufgabe war klar. Ball in den eigenen Reihen halten, Fehlpässe vermeiden und nach vorne spielen, wenn der Gegner durch Pressing Räume öffnet. Unser Team setzte das sofort gut um und hatte bereits nach fünf gespielten Minuten zwei Einschussmöglichkeiten durch Krüger und Bauersfeld. In der 52. Minute kombinierte sich unsere BSG nach Ballgewinn nach vorne. Krüger steckt den Ball in den 16er, wo Bauersfeld zu Fall gebracht wird. Der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt. Zum Leid aller Emporianer scheitert P. Zukowski am stark reagierenden Heimkeeper. Dann die Vorentscheidung nur zwei Minuten später. Ecke Bauersfeld auf den ersten Pfosten, Buhmann löst sich und ist mal wieder mit dem Kopf zur Stelle. Der Ball landet unhaltbar im rechten oberen Eck (54. Minute). Plate fand in dieser Phase überhaupt nicht statt. Jeder lange Ball landete im Nichts und wir konnten ohne Probleme den Ball laufen lassen. Der beste Plater an diesem Tag, Keeper Drews, zeigte in der 60. Minute nochmal sein ganzes können. Bauersfeld 25-Meter-Kracher fischte er spektakulär aus dem Winkel. Dann die endgültige Entscheidung: Kapitän Harder treibt den Ball durchs Mittelfeld und findet den starteten Bauersfeld im 16er, der wieder nur mit einem Foul zu stoppen ist. Der Gefoulte tritt selbst zum Elfmeter an und verwandelt auch abgeklärt. Leider musste der Strafstoß wiederholt werden, da sich einer unserer Jungs zu früh in den 16er bewegte. Bauersfeld überlässt den zweiten Versuch Harder, der locker in die Mitte zum 4:0-Endstand einschob (70. Minute). Bis auf einen gefährlichen Konter ließ unsere Emporelf im zweiten Durchgang nichts anbrennen und man fuhr einen souveränen Auswärtssieg ein.

 

Das Ergebnis geht voll und ganz in Ordnung. Gerade in der zweiten Halbzeit setzte unsere BSG den Plan gekonnt um. Schiedsrichter Reibe lieferte eine fehlerfreie Partie.

Nun freuen wir uns auf das letzte Saisonspiel zu Hause gegen Rodenwalde.

Was gibt es schöneres zum Jahresabschluss, Tabellenzweiter gegen Tabellenführer, Herbstmeisterschaft im Blick!! Kommt alle und unterstützt unsere BSG. Wir sehen uns nächsten Sonntag in Kremmin!!

 

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Möller (T), Harder (C), Schacht (Zerndt ab 58. Min), Zukowski P., Wesse (Suchy ab 85.Min), Bauersfeld, Zukowski T. (Beye ab 58.Min), Boest, Sassenhagen, Buhmann, Krüger (Möller T. ab 75.Min)

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 


Last Minute Sieg!

Empor gewinnt zuhause gegen Sternberg.

 

Nachdem man auswärts souverän bei Lindental Tessin mit 5:0 gewinnen konnte, kam nun ein härterer Brocken nach Kremmin. Zu Gast war der FC Aufbau Sternberg, ausgestattet mit einer starken Abwehr, die nur 9 Tore in 9 Spielen zugelassen hat. Unser Team um Trainer Wagner war sich bewusst, welche Hürde auf uns wartete, wohlgleich die Jungs bis in die Haarspitzen motiviert waren.

Man merkte vom Anpfiff weg, dass unsere BSG sich heute viel vorgenommen hat. Aus einer guten Ordnung rannte man sofort an und lies Sternberg überhaupt nicht ins Spiel finden. Wir schickten die richtigen Signale in Richtung Sternberg und die positive Körpersprache schwappte schnell auf die Fans über. Durch frühe Ballgewinne konnten wir immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchen aber man merkte auch schnell, warum die Jungs aus Sternberg erst 9 Gegentore haben. Immer wieder zeigten sie hinten eine gute Organisation und wenn die mal nicht hielt, war immer noch Schlussmann Draempaehl zur Stelle. Empor blieb am Drücker und erarbeitete sich zahlreiche Ecken.

Eine fand am langen Pfosten Kapitän Harder, der aus guter Position knapp vergab. Kurze Zeit später tauchte P. Zukowski vor dem Tor auf und überlupfte den Keeper. Der Ball flog zum Leid aller Emporianer nur ans Aluminium und sprang von dort einem Sternberger vor die Füße, der klären konnte. Das 1:0 lag in der Luft aber der Ball wollte nicht rein.

T. Zukowski zielte knapp am Winkel vorbei, Hoffmeister scheitert nach überragendem Spielzug allein vor Dreampaehl. Die Belohnung für den Aufwand musste her - aber sie blieb lange aus. Nach etwa 35 Minuten fand Sternberg etwas besser ins Spiel. Die bis dahin nur über Standards und langen Bällen versuchten, für Gefahr zu sorgen. Die ein oder andere Unachtsamkeit auf Seiten Empors lud Sternberg zum Kontern ein, aber Keeper Möller, der eine fehlerfreie Partie bot, war stets zur Stelle. Als man in der 45+3. Minute auf den Halbzeitpfiff wartete, bekamen wir noch einmal eine Ecke. Nach Flanke von P. Zukowski und viel Gestochere, landet der Ball letztlich bei Abwehrboss Schacht. Im ersten Versuch scheitert er noch am überragenden Keeper aber im zweiten hämmert er den Ball unter die Latte. Endlich das 1:0! … und zu keinem so schlechten Zeitpunkt! Der Schiedsrichter pfiff zur Halbzeit.

Man war zwar froh, die Führung gemacht zu haben, aber es war auch ärgerlich, aufgrund der besten Halbzeit der bisherigen Saison, dass sie so knapp ausfiel. Unsere BSG wollte im zweiten Durchgang da anknüpfen, wo sie aufgehört hat, was in den ersten 10 Minuten auch gelang. Sternberg versuchte jetzt gar nicht erst rauszuspielen, sondern ging nach langen Abschlägen nur auf den zweiten Ball. In dieser Phase verpasste unsere Elf, den entscheidenden Konter auszuspielen und zu verwerten. Gelegenheiten boten sich reichlich aber die Präzision ließ sehr zu wünschen übrig. Und wenn wir mal richtig zum Abschluss kamen, wie Wesse in der 65. Minute, zeigte der beste Sternberger, Keeper Draempaehl, sein ganzes Können. Das Spiel wurde zerfahrener, viele Zweikämpfe und zu frühe finale Pässe zerstörten den Spielfluss. Unsere BSG lies relativ wenig hinten zu und so plätscherte das Spiel so vor sich her, bis zur 83. Minute. Wie aus dem nichts tauchte ein Sternberger vor unserem Kasten auf, nachdem zweimal auf Emporseite über den Ball geschlagen wurde, und schob die Kugel unhaltbar zum 1:1 ins Netz. Fassungslosigkeit stand in allen Gesichtern, hatte man doch alles im Griff und war klar überlegen.

Nach ein paar Minuten wurde der Frust abgeschüttelt und nochmal alles auf Angriff gestellt. Flanke, Ecke, Flanke, Ecke…dieser Rhythmus bestimmte die letzten Minuten aber das Tor schien vernagelt, bis zur 95. Minute. Letzter Freistoß, knapp hinter der Mittellinie. Der Ball kommt am 16er runter und wird von Buhmann zu Krüger verlängert. Der pflückt die Pille links im Strafraum herunter, dreht sich sofort und wird vom Sternberger gefoult.

Klare Sache! Der Schiedsrichter zögert keine Sekunde und zeigt auf den Punkt. Den fälligen Elfer verwandelt P. Zukowski mit viel Dusel zum 2:1 Endstand. Der Jubel war riesig, Fans und Spieler feierten gemeinsam.

Ein absolut verdienter Sieg unsere Elf, die das Ergebnis deutlich höher gestalten müssen! Schiedsrichter Schmidt bot, bis auf 1-2 strittigen Situationen, eine absolut solide Partie.

Er kann Spitzenspiele! Nun heißt es wieder gut trainieren, um nächste Woche auf Kunstrasen in Plate bestehen zu können.

Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung um den nächsten 3er einzufahren.

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Möller (T), Harder (C), Schacht, Zukowski P., Wesse (Suchy ab 86.Min), Bauersfeld, Zukowski T. (Krüger ab 46.Min), Bulz (Möller T. ab 90+5.Min), Boest (Beye ab 46.Min), Hoffmeister (Sassenhagen ab 75.Min), Buhmann

 

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 


High Five in Tessin!

 

Empor gewinnt beim SG Lindental-Tessin mit 5:0!

 

Die erste Änderung im Spielplan hatte Empor noch vor Anpfiff vorgenommen.

Beim Blick auf die Platzverhältnisse war klar: Hier kommt man mit kurzem Passspiel nicht weiter.

Es sollte daher aus einer geordneten Defensive mit hohen Bällen versucht werden, die Abwehr der Tessiner auszuhebeln.

Die erste Viertelstunde war man spielbestimmend, aber ohne wirklich Gefährliches in Richtung gegnerisches Tor zu kreieren. In der 27. Minute spitzelt Buhmann im Tessiner Strafraum den Ball gekonnt zu Wesse, der kompromisslos den Ball unter die Latte brettert und unhaltbar für den Heimtorwart die Führung markierte, mit der es später auch in die Pause ging.

Die Anfangsviertelstunde des zweiten Durchgangs war geprägt von gegenseitigem Abtasten, obwohl man umgehend die Führung ausbauen wollte.

Nach einer guten Stunde weckte Philip Zukowski das Spiel wieder auf mit einem direkt verwandelten Freistoß aus knapp 20 Metern halbrechter Position (60.Min). Nun sollte auf Sieg gespielt werden! Nur zwei Minuten später erreichte eine edle Flanke aus dem Halbfeld von Philip Zukowski den glänzend startenden Bauersfeld, der per Volley sehenswert zum 3:0 erhöhte (62.Min). Die endgültige Entscheidung fiel nochmal durch Philip Zukowski, der sich in der 73. Minute ein Herz fasste und aus 25 Metern "einfach mal abzog" und auf 4:0 stellte. Den Schlusspunkt setzte ein tolle Vater-Sohn-Kombination: 

Bauersfeld zog von außen in die Innenbahn und bediente blitzsauber Beye, der dann per Flachschuss den Schlussstand markierte (82.Min).  

 

Unterm Strich steht trotz der durch die Platzverhältnisse angepassten Spielweise eine solide Teamleistung, auf der man gut aufbauen und guter Dinge ins Spitzenspiel gegen Sternberg gehen kann!

 

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Möller (T), Harder (C), Beye, Schacht, Zukowski P., Wesse, Bauersfeld, Zukowski T. (Feldhahn ab 88.Min) , Bulz, Boest

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 


Eine gute Halbzeit reicht nicht aus. Empor verliert Derby in Neustadt.

 

Nachdem man im Pokal rausgeflogen ist und letzte Woche drei Punkte einfahren konnte, ging es am Samstag zum Derby nach Neustadt. Man war sich der schwierigen Aufgabe bewusst, die durch zahlreiche Ausfälle in den eigenen Reihen nicht einfacher wurde. Trotz allem war man gewillt, auch hier Punkte zu entführen. Da man viele angeschlagene Spieler auf dem Feld hatte, eine dünn besetzte Bank und eine auf drei Positionen neu formierte Viererkette, versuchte man in der ersten Halbzeit erst einmal sicher zu stehen. Man wollte Neustadt den Ball geben, keine Tiefe zulassen, das Spiel etwas drosseln und dann selbst versuchen, mit schnellem Umschaltspiel über Wesse zu gefährlichen Chancen zu kommen.

In den ersten Minuten der Partie merkte man, dass sich alle noch finden mussten, trotzdem stand man gut und konnte Neustadt vom eigenen Tor weghalten. Im Laufe der ersten 20 Minuten kam man über zwei Abschlüsse von Wesse, der an diesem Tag eine gute Leistung zeigte, zu gefährlichen Abschlüssen. Leider schlich sich immer mehr die Passivität gegen den Ball ein, sodass man riesige Schwierigkeiten hatte, im Zentrum und auf den Außen in Zweikämpfe zu kommen. Neustadt wusste das gut zu nutzen und sie kombinierten sich immer wieder mit viel Tempo in Richtung Emporgehäuse. Ständig war man einen Schritt zu spät und es war alleine Ole Möller, der unsere Elf noch mit Glanzparaden im Spiel hielt. Der eigene Ballbesitz wurde leichtfertig, durch zu wenig Laufbereitschaft, hergegeben. Stichwort „Spiel ohne Ball“ … gerade von unseren erfahrenden Spielern kam in dieser Phase des Spiels viel zu wenig!  Was sich langsam andeutete wurde dann in der 30. Minute wahr. Durch mangelnde Disziplin, in Form von nicht schnellem Zurückarbeiten, fuhr Neustadt einen schnellen Konter, den Kull gekonnt aus halblinker Position in den langen Winkel versenkte. Verdiente Führung! Auch nach der Führung legte unsere Elf die Passivität nicht ab und man spürte die Verunsicherung bis auf den letzten Rang. Die Hoffnung, so in die Pause zu kommen, wurde in der 45. Minute durch Neustadts Torjäger Thom zerstört. Einmal wieder konnte sich Neustadt ohne Gegenwehr in den 16er bewegen und nach gutem Zuspiel konnte Thom unserer Abwehr enteilen und locker zum 2:0 Pausenstand einschieben. Was für eine leblose erste Halbzeit unserer Elf.

Als der Schiedsrichter die zweite Hälfte anpfiff, fragten sich viele Fans, ob unser Trainerteam 11 mal gewechselt hat. Unsere Elf zeigte ein komplett anderes Gesicht! Laufbereitschaft, Zweikampfhärte, Spielfreude, Tempo. Alles wurde auf die Platte gebracht und somit ging es immer wieder Richtung Neustädter Tor. Natürlich hatte der Gastgeber jetzt mehr Raum zu Kontern, welche aber alle eher verpufften, weil wir viel höher standen und somit die Zuspiele schon vereiteln konnten. Und wenn es doch mal brannte, war entweder Hoffmeister, der eine hervorragende zweite Halbzeit lieferte, oder Möller zur Stelle.

Man hätte in dieser Phase schon den Anschlusstreffer verdient aber man scheiterte oftmals an der letzten Präzision. Als wir in der 70. Minute wechselten und auf Dreierkette umstellten, hieß es, alles nach vorne. Und es sollte sich auszahlen. Buhmann holt sich die Pille durch ein faires Tackling in der gegnerischen Hälfte, spielt auf den gerade eingewechselten T. Möller, der flankt den Ball überlegt links in den 16er zum durchstarteten Beye, welcher mit dem zweiten Kontakt einschiebt. Tolles Tor in der 73. Minute! Empor verlagerte das Geschehen jetzt komplett in die gegnerische Hälfte und auch die ständigen Unterbrechungen ließ sie nicht nachlassen. Das 2:2 lag in der Luft, Ecke über Ecke segelte in den Neustädter 16er und einzig Keeper Gundlach stand der BSG noch im Weg. Der Neustädter Schlussmann zeigte in dieser Phase sein ganzes Können und parierte Riesenchancen aus fünf Metern oder war mit dem Pfosten im Bunde.

Es kam wie es kommen musste. Nach einer Neustädter Ecke in der 90. Minute war Meyer zur Stelle und markierte den 3:1 Endstand. Leider wurde der Jubel durch eine böse Verletzung auf Seiten der Neustädter überschattet. Unsere BSG hofft und wünscht schnelle Genesung!

Am Ende geht das 3:1 so in Ordnung, da wir eine komplette Halbzeit nicht anwesend waren, auch wenn das 2:2 deutlicher in der Luft lag. Trotzdem hat man in der zweiten Halbzeit gesehen, zu was unsere Truppe in der Lage ist. Darauf bauen wir auf und hoffen im nächsten Spiel am Samstag, zuhause gegen Parchim, wieder erfolgreich zu sein.

 

 Aufstellung Empor Grabow:

 

Möller (T), Buhmann (C), Sassenhagen, Wesse, Krüger, Bulz, Hoffmeister, Zukowski P, Beye, Zerndt (Möller T. ab 70.Min), Zukowski T.

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 

 

 



 

 

Ungefährdeter Auswärtssieg. Empor gewinnt 2:0 in Bresegard.

 

Am vergangenen Sonnabend fuhr unsere BSG zum Auswärtsspiel bei der Borussia aus Bresegard-Moraas. Man war sich der „Pflichtaufgabe“ bewusst und kannte die Gefahr, gerade gegen den vermeintlichen Underdog in Schwierigkeiten zu geraten. Daher war unser Trainerteam um Coach Wagner froh, dass Kapitän Harder wieder nach langer Zeit in der Startelf stand. Trotz einiger schmerzhaft vermisster Ausfälle reisten wir mit einem breiten Kader an und konnten so auf einigen Positionen Veränderungen vornehmen. Man merkte den Jungs an, dass sie schnell für klare Verhältnisse sorgen wollten. Vom Anpfiff weg ging es nur in eine Richtung und der Gegner geriet sofort unter Druck. Nach Anstoß Bresegard holten wir uns schnell die Pille. Friede spielte sich auf rechts durch und seine starke Flanke fand Krüger im Zentrum, dessen Kopfball noch stark vom Heimkeeper gehalten wurde. Der abgewehrte Ball sollte sofort als Flanke wieder reingebracht werden aber ein Verteidiger bekam ihn an die Hand und dem Unparteiischen blieb nichts anders übrig, als in Minute 1 auf den Punkt zu zeigen. Den fälligen Elfmeter versenkte Matuschek souverän zum 1:0 aus Emporsicht. Man blieb dran und spielte weiterhin druckvoll nach vorn. Immer wieder flog der Ball von außen in den 16er aber entweder konnte der Keeper gut parieren oder es fehlte die nötige Konsequenz. Gerade bei Flanken aus dem Spiel und nach Ecken wirkte Bresegard sehr anfällig, was wir einfach zu wenig ausnutzten. Nach ca. 20 Minuten verflachte die Partie etwas, der Anfangsschwung war dahin und wir wussten immer weniger mit unserem enormen Ballbesitz anzufangen. Bresegard war bis zu diesem Zeitpunkt ungefährlich und wollte sich nur mit langen Bällen befreien, welche unsere Abwehr alle gekonnt entschärften. Zuviel Querpässe in dieser Phase brachten immer weniger Torchancen und wie es dann so ist, schleicht sich der ein oder andere Fehlpass ein, was einen Weitschuss von Haferkorn zufolge hatte, den Möller stark halten muss. Mit der 1:0 Führung ging es in die Halbzeit und unser Trainerteam appellierte daran mehr Tiefe zu suchen, um wieder druckvoller zu werden. Gesagt - getan!! 48. Minute, Harder treibt den Ball durchs Mittelfeld und sucht sofort den tiefen Pass durch die Abwehr. Boest läuft gekonnt von außen ein, ist vor dem Keeper am Ball, umkurvt ihn und schließt locker zum 2:0 ab. Klasse Spielzug!!! Empor blieb jetzt dran und Bresegard verließ seine defensive Komfortzone, wodurch sich mehr Räume boten. In der 55. Minute muss eigentlich das 3:0 fallen. Nach einem Abpraller steht Boest, der an diesem Tag eine gute Partie bot, völlig frei vor dem leeren Tor und scheitert an dem Verteidiger auf der Linie. Generell hätten es in der zweiten Halbzeit mehr Tore sein müssen, da man mehr Platz und Chancen hatte. Bresegard, das jetzt offensiver spielten, schafften es nicht wirklich, unsere Abwehr und Keeper Möller in Schwierigkeiten zu bringen. Nachdem unsere BSG insgesamt viermal gewechselt hatte, merkte man, dass der Spielfluss etwas verloren ging. Man hielt den Ball gut in den eigenen Reihen und ließ so gut wie keinen Konter zu. Somit stand am Ende ein unspektakulärer aber durchaus souveräner 2:0 Sieg. Nun liegt der Fokus auf dem nächsten schweren Pokalauswärtsspiel in Sternberg. Wir hoffen wieder auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans! 

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

 

Möller (T), Harder (C), Schacht, Friede (Zerndt ab 70,Min), Matuschek, Wesse (Morlock ab 83.Min), Krüger, Bulz, Buhmann, Hoffmeister (Sassenhagen ab 59.Min), Boest

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 

 

 



Gute 20 Minuten reichen nicht aus.

Empor verliert Heimderby gegen Eintracht Ludwigslust

 

Voller Vorfreude war unsere BSG, die trotz etlicher Personalmängel die drei Punkte in Kremmin lassen wollte. Beide Fanlager und die insgesamt ca. 160 Zuschauer sorgten für tolle Derbystimmung. Kapitän Harder, der weiterhin erst einmal nur von der Bank agieren konnte und durch Buhmann auf dem Feld vertreten wurde, fand die passenden Worte vor der Partie. Das Team war heiß und man merkte schon in den ersten Minuten des Spiels, das um jeden Meter gekämpft wird. Bei Ballgewinn versuchten beide Teams, schnell in die Spitze zu spielen, was Empor anfangs deutlich besser gelang und Friede auf der rechten Seite immer wieder für Unruhe sorgte. Nachdem er nur mit einem Foul zu stoppen war, schnappte sich P. Zukowski die Kugel zum Freistoß. Die daraus resultierte Flanke fand Buhmann am ersten Pfosten, der den Ball in der 6. Minute zum 1:0 in die lange Ecke streichelt. Ein Auftakt wie Trainer Wagner und sein Team ihn sich gewünscht hat. Wir ließen nicht locker und schafften es in den folgenden Minuten immer wieder, gefährlich in den 16er einzudringen, wo, mit mehr Konsequenz und Zielstrebigkeit, das 2:0 hätte fallen können. Natürlich war die Eintracht nicht ungefährlich in diesen Minuten, aber man merkte Ihnen an, dass sie leicht verunsichert waren.

Die Druckphase von unserer BSG hielt bis zur 20. Minute an und so langsam fand die Eintracht zu ihrem Spiel. Sie wurden druckvoller, gewannen mehr Zweikämpfe und brachen immer wieder auf unserer rechten Seite durch. Nachdem Friede und Hoffmeister im Doppeln viel zu passiv waren, konnten sie sich nur mit einem unnötigen Foul helfen. Den fälligen Freistoß flankt M. Arnheim auf den langen Pfosten, wo gleich drei Emporspieler pennen. Nachdem Möller den ersten Schuss noch abwehren kann, trifft Wischnat im Nachschuss in der 30. Minute zum 1:1. Es hat sich angebahnt, weil sich bei uns immer mehr Fehler mit und ohne Ball einschlichen und die Eintracht einfach wusste, daraus Kapital zu schlagen. Immer wieder wurde Ballgewinne leicht hergegeben, die Lücken nicht geschlossen wurden und wenn wir in Tornähe waren, fehlte die letzte Kaltschnäuzigkeit. Somit konnte man mit dem 1:1 Halbzeitstand gut leben. Unser Trainerteam versuchte, die Jungs noch einmal wach und heiß zu machen, was auch in den ersten Minuten der zweiten Hälfte zu sehen war. Der Biss war da und man spielte zielstrebig nach vorne, konnte aber im letzten Drittel wenig Bälle gefährlich zum Tor bekommen - im Gegensatz zur Eintracht, die immer wieder freie Räume bespielten und durch Spielwitz und Lauffreudigkeit zu Chancen kamen. Dann die 61. Minute - eine ganz unglückliche Szene. Matuschek, zusammen mit P. Zukowski an diesem Tag Einzige auf Derbyniveau, springt der zuvor leicht abgefälschte Ball an die Hand. Dem Schiedsrichter blieb keine andere Wahl, als auf den Punkt und Gelb zu zeigen. Den fälligen Elfmeter verwandelt M. Arnheim in der 62. Minute. Der Schock saß tief und unsere BSG sollte sich davon nicht mehr erholen. Man lief der Musik nur noch hinterher. Alleine P. Zukowski versuchte noch anzukurbeln aber er wurde von seinen Mitspielern oftmals alleine gelassen. Eintracht hatte das Spiel komplett im Griff, verpasste aber die Vorentscheidung zu erzielen. Empor agierte nur noch mit langen Bällen, die alle im Sand verliefen. Dann die Entscheidung. Als Buhmann in der 80. Minute im Mittelfeld den Ball mit der Hacke weiterleiten will, bleibt er hängen. Der Konter läuft über M. Arnheim, der auf Seifert durchsteckt und dieser vollendet eiskalt im 16er ins lange Eck. Torhüter Möller, der eine solide Partie bot, war chancenlos. Unser Team gab sich zwar nicht auf, aber offensiv kam wenig zustande bis auf ein paar Ecken. Kurz vor Schluss, als Eintracht eine Emporecke klärt, springt der Ball beim Nachschuss einem Spieler an die Hand. Der Schiedsrichter zeigte wieder, ohne zu zögern, auf den Punkt. Den fälligen Elfer schnappte sich Krüger, der über die gesamte Partie eine ungenügende Leistung zeigte und, passend zu seinem Spiel, abschloss: der Ball landete am Außenpfosten und ging ins Toraus. Kurz darauf war Abpfiff und die Enttäuschung war riesig - hatte man sich doch so viel vorgenommen.

Der Sieg für die Eintracht war in dieser Höhe absolut verdient. Es hat sich die Mannschaft mit den läuferisch und technisch besseren Fußballern durchgesetzt, die gezeigt haben, dass sie zurecht zur Spitzengruppe der Liga gehören. Für uns heißt es jetzt Mund abputzen und weitermachen. Nächstes Wochenende haben wir schon wieder die Möglichkeit, es besser zu gestalten wenn wir zur Borussia aus Bresegard fahren. Bis dahin heißt es trainieren und nach vorne gucken.

 

Ein besonderes Lob an Schiedsrichter Schmidt, der eine Klasse Partie absolvierte und zeigte, dass er der richtige Mann am richtigen Ort war.

 

               

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Möller (T), Buhmann (C), Sassenhagen, Friede, Matuschek (Zerndt ab 80.Min), Krüger, Zukowski P., Wesse, Zukowski T., Hoffmeister, Boest (Bulz ab 46.Min)

 

Bilder zum Spiel:


Pokalfight in XXL-Sandkiste.

Empor zieht im Elfmeterschießen eine Runde weiter.

 

Am Sonntag reiste unsere BSG zum erwartet schweren Pokalderby nach Möllenbeck.

Das gewisse „Knistern“ lag in der Luft und die rund 175 Zuschauer waren voller Vorfreude. Auch wenn man in der Vorbereitung auf die Saison zuhause noch souverän gewinnen konnte und auf dem Papier der Favorit war, wusste unser Trainergespann, dass dies eine komplett andere Partie werden würde, wo es auf andere Dinge ankommt. Trainer Wagner stellte notgedrungen auf drei Positionen um. Für die Verletzen P. Zukowski, Harder und Bauersfeld rückten Hoffmeister, Wesse und Zerndt ins Team. Zusätzlich rückte Schacht aus der Innenverteidigung ins defensive Mittelfeld.

Empor startete ruhig, auf Sicherheit bedacht ins Spiel und wollte sich durch einfaches Passspiel an die Platzverhältnisse gewöhnen, welche eher einer Sandkiste als einem Fußballfeld glichen. Man konnte schon in den ersten Minuten erahnen, was das Spiel bestimmen wird. Viele Ballverluste auf beiden Seiten, ständiges „Gebolze“ und staubige Zweikämpfe. Da ist man froh, wenn man einen bei Standards gefährlichen Buhmann in seinen Reihen hat - so wie in der 4. Minute: Ein Freistoß wird im zweiten Versuch auf den langen Pfosten gebracht, Friede und Buhmann stehen völlig blank und letzterer vollendet gekonnt zum 0:1! Möllenbeck war mit der Entscheidung des Unparteiischen so gar nicht zufrieden, hatten sie mindestens einen der beiden Spieler im Abseits gesehen.

Man merkte unserer Mannschaft an, dass die Führung für Ordnung und Selbstvertrauen sorgte. Der Ball blieb in den eigenen Reihen und wir versuchten immer wieder über zwei Stationen tief in die Spitze zukommen, wo der schnelle Friede eingesetzt werden sollte.

Des Öfteren haperte es in der ersten Halbzeit an der letzten Entschlossenheit. In der 17. Minute dann das 0:2 - ein Spiegelbild zum ersten Tor. Nach einem Freistoß lauerte Buhmann am langen Pfosten und köpft den Ball als Aufsetzer unter die Latte. Geile Bude!!

Eigentlich schien alles wie erhofft zu laufen aber ein Moment der Passivität brachte Möllenbeck zurück ins Spiel. Im Zentrum wird Duske nicht angegriffen, dieser kann den Ball in Ruhe über die Abwehr schippen, wo der herauslaufende Klahr unglücklich den Stürmer zum Fallen bringt. Den fälligen Elfmeter hält unser Keeper noch mit einer Glanztat aber beim Nachschuss (22. Minute) war er machtlos, weil die eigenen Jungs ein zweites Mal in kurzer Zeit gepennt hatten. Mit dem Tor wurde Möllenbeck stärker, was zur Folge hatte, dass sich beide Teams neutralisierten und bis zum Halbzeitpfiff nur Foulspiele und Kopfballduelle den Ton angaben.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Empor war passsicherer, organisierter, hatte den Ball und erarbeitete sich durch Flanken die ein oder andere Gelegenheit, die aber nicht zwingend waren. Möllenbeck versuchte, in Zweikämpfe zu kommen, um dann mit langen Bällen schnell in die Spitze zu spielen. Hoffmeister war stehts zur Stelle und absolvierte eine solide, fast fehlerfreie Partie auf seiner ungewohnten Innenverteidigerposition.  

Eigentlich war man gut in der Partie, EIGENTLICH. Ein langer Ball vom besten Möllenbecker, Potrafke, springt in der 58. Minute auf und kommt im 16er runter. Torhüter Klahr will den Ball fangen und wird dabei leicht vom Stürmer gestört. Überrascht und überhastet lässt er den Ball völlig unnötig fallen. Der Stürmer wartet auf einen oder eher keinen Minikontakt und geht zu Boden. Der zweite Elfmeter für Möllenbeck, der wirklich schmeichelhaft war…Diesmal war Klahr chancenlos (59. Minute).

2:2 - und das Spiel drohte zu kippen. Mit der zweiten Luft rannte die Heimelf an, gewann mehr Zweikämpfe und hatte immer wieder gefährliche Standards um den 16er herum.

Als sich unser Team dann in der 78. Minute mit einer völlig unnötigen Gelb-Roten Karte dezimierte, war man darauf bedacht, die Defensive zu stabilisieren und in die Verlängerung zu kommen. In der 93. Minute war wieder Gleichstand auf dem Feld, als sich ein Möllenbecker die Ampelkarte abholte.  Als der Schiedsrichter abpfiff, war unser Trainergespann bemüht, für Ordnung und Struktur zu sorgen. Man stellte auf 3er-Kette um und hoffte, durch zwei schnelle Spitzen noch zum Erfolg zu kommen. Dominik ersetzte Zerndt, der über 90 Minuten eine engagierte Leistung zeigte. Von der ersten Minute der Verlängerung an hatte Möllenbeck nur noch den Plan, das Elfmeterschießen zu erreichen. Unser Team war in dieser Phase viel zu ängstlich, auch mal mehr zu investieren, um noch mehr für Gefahr zu sorgen, was auch sicherlich am Kräfteverschleiß lag.

1gegen1-Situationen, wo die letzte Zielstrebigkeit fehlte – ja, man sah jedem auf dem Feld an, das der rote Bereich schon überschritten war.

Auch wenn unser Trainerteam das nicht hoffte, hatten sie sich schon einen Plan für das eventuelle Elfmeterschießen vor dem Spiel zurechtgelegt.

Ole Mock, der aus beruflichen Gründen ein halbes Jahr nicht bei der Mannschaft war, ersetzte in der Verlängerung Klahr im Kasten und sollte seine Elfmeterkillerqualitäten zum Einsatz bringen. Als der Schiedsrichter abpfiff, war schnell klar, wer schießen würde. Jeder hatte Bereitschaft gezeigt und wollte helfen!!

Unsere ersten vier Emporschützen Buhmann, Schacht, Sassenhagen und Friede verwandelten sicher. Auch Möllenbeck schien gekonnt vom Elfmeterpunkt zu glänzen, bis Mock den vierten Elfmeter hielt - und das ausgerechnet vom besten Möllenbecker an diesem Tag, Keeper Potrafke. Nun war alles angerichtet und Torjäger Krüger, einer der besten an diesem Tag, schritt zum Punkt. Mit einem kleinen Lächeln knallte er die Kugel unhaltbar ins Netz.

Diese Spiele, gegen einen auf dem Papier schwächeren Gegner und auf einem Untergrund, dem Wasser fremd ist, musst du einfach nur gewinnen - wie, spielt im Pokal keine Rolle!

Nächstes Wochenende wartet schon das nächste Derby auf uns. Zu Gast ist die Eintracht aus Ludwigslust, die ihr Stadtderby im Pokal für sich entscheiden konnten.

Unser Team hofft wieder auf zahlreiche Unterstützung!

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 

Bilder zum Spiel:


 

Unsere BSG dreht das Spiel gegen SV Sülte.

 

Unser Team fuhr am Sonntag zum erwartet schweren Auswärtsspiel beim SV Sülte.

Vor den vielen mitgereisten Fans war man gewillt, an die letzte Leistung anzuknüpfen. Trainer Wagner musste auf drei Positionen umstellen. Abwehrchef Schacht rückte in die Startelf zurück und Sassenhagen ging auf die linke Außenverteidigerposition.

Im Angriff sollte Friede von Beginn an für Unruhe sorgen. Motiviert und mit Vorfreude ging man in die Partie. Was unsere Fans vom Anpfiff weg dann aber zu sehen bekamen, war schlichtweg enttäuschend.

Wenig Bewegung, gepaart mit schlechtem Passspiel hatte zur Folge, dass man Konter kassierte und selbst keine Tormöglichkeiten kreierte. Sülte hatte von der ersten Minute an die Giftigkeit in den Zweikämpfen und kam so früh zu Torchancen, welche noch gerettet werden konnten. In der 7. Minute setzte Sülte wieder zum Konter an, spielte den Ball links in den 16er, wo Schachter im 1-gegen-1 den Stürmer vermeintlich abläuft. Als dieser den klar ins Toraus rollenden Ball reinspielt und Dahl vollstreckt, war die Aufregung riesig! Klare Fehlentscheidung, da es nicht mal knapp war…

Auch wenn das Tor nicht hätte zählen dürfen, war es zu diesem Zeitpunkt verdient.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden wir etwas besser, aber bei weitem nicht torgefährlich. Es wurden keine Räume gefunden oder bespielt. Philip Zukowski und Krüger versuchten immer wieder, das Spiel anzukurbeln, aber auch ihnen gelang es nicht, Ordnung ins Emporspiel zu bekommen. Sülte stand hinten sicher und war über die gesamte Halbzeit torgefährlich. Dass es zum Pausenpfiff nur 1:0 stand, war schmeichelhaft, da Empor keinen eigenen Torschuss zu verbuchen hatte. Den Willen konnte man unserer Mannschaft dennoch nicht absprechen und so hoffte unser Trainerteam, dass die Pause und Umstellung neuen Mut entfachen. Mit nun zwei festen Spitzen sollte mehr Raum im Zentrum eröffnet werden und man erhoffte sich, die bis dato gut organisierte Defensive öfter in Zweikämpfe und Laufduelle zu verwickeln.

Nach einigen Minuten der Abtastung im zweiten Durchgang kam unsere BSG mehr und mehr zu Torchancen. Immer wieder schafften wir es, auf der rechten Seite durchzubrechen und für Gefahr zu sorgen. In der 60. Minute war es dann soweit: Krüger setzt sich rechts im Strafraum durch, passt scharf vor das Tor und am langen Pfosten lauert der „Lange“. Tobias „Carsten“ Zukowski hämmert die Pille aus einem Meter in den Kasten. Endlich sein erstes Saisontor. Empor versucht jetzt mehr und mehr das Spiel an sich zu reißen und spätestens mit dem in der 61. Minute eingewechselten Harder übernahmen wir das Ruder. Nach einem Ballgewinn in der 69. Minute legte Empor schnell den Vorwärtsgang ein:

Der Ball landet beim durchgestarteten Friede, der rechts in den Strafraum reinzieht und die Kugel am Torwart zum 1:2 vorbeispitzelt. Sülte war zu diesem Zeitpunkt total von der Rolle und Empor hätte den Sack schon längst zumachen müssen, aber alle Konter wurden überhastet vergeben. In dieser Phase musste Schiedsrichter Busch das Spiel unterbrechen, da ein Sülter Spieler mit dem Rettungswagen abgeholt werden musste. Wir wünschen dem Sportsfreund schnelle Genesung!

Die Unterbrechung dauerte ca. 30 Minuten. Wir waren relativ schnell wieder im Spiel und hatten den Gegner im Griff, bis auf einmal ein langer Ball völlig unterschätzt wurde. Plötzlich tauchte der Sülter Stürmer frei vor dem herauslaufenden Klahr auf, der sein ganzes Können unter Beweis stellte und die Führung festhielt. Sülte schmiss jetzt alles nach vorne, blieb aber ohne weitere gefährliche Torchance.

Empor hingegen hatte noch den ein oder anderen Konter parat. In der 90. Minute brachte es dann Bauersfeld zu Ende und erzielte mit einem eher mageren Schüsschen das 1:3.

Am Ende ist das Ergebnis vielleicht mit einem Tor zu hoch ausgefallen aber auf Grund der zweiten Halbzeit und der klareren Torchancen schon verdient. Unsere mitgereisten Fans waren happy, aber sie wünschen sich, dass das Gesicht der ersten Halbzeit so nicht mehr auftreten wird.

Nun heißt es sich vorzubereiten auf den Pokalfight in Möllenbeck, was alles andere als leicht wird. Wir hoffen wieder auf zahlreiche Unterstützung und einen Einzug in die nächste Runde.

 

  

Aufstellung Empor Grabow:

 

Klahr (T), Sassenhagen, Schacht, Friede, Matuschek, Krüger, Bauersfeld (Zerndt ab 90.+1. Min), Buhmann (C), Philip Zukowski, Tobias Zukowski (Harder ab 61. Min), Boest

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 

 


Spektakel auf dem Betzenberg

 

Die knapp 100 Zuschauer bekamen gleich 11 Tore zu bestaunen. Am Ende stand es 9:2 für unsere BSG. Aber der Reihe nach…

 

Zu Gast war die zweite Vertretung vom Hagenower SV, die mit dem einen oder anderen ehemaligen Landes-/Verbandsligaspieler gespickt war. Unsere Emporelf startete mit drei Änderungen im Gegensatz zum letzten Spiel. Leider mussten wir verletzungsbedingt auf einige wichtige Akteure verzichten. Trotzdem war unsere Bank noch super besetzt und Kapitän Harder war auch endlich wieder mit an Bord, der zunächst noch von Buhmann auf dem Feld vertreten wurde.

Die Mannschaft um Trainer Wagner hatte sich viel vorgenommen und das spürte man auch vom Anpfiff weg. Sofort wurde der Vorwärtsgang eingelegt und es rollte ein Angriff nach dem anderen auf das gegnerische Tor zu. Bereits nach fünf Minuten klingelte es zum ersten Mal im Hagenower Kasten. Durch gutes Pressing konnte Hagenow den Ball nur lang schlagen. Nach Ballgewinn schaltet Philip Zukowski sofort um und treibt den Ball diagonal übers Feld. Der von außen einlaufende Bauersfeld wird perfekt mit dem Pass durch die Gasse bedient und er schiebt zum frühen 1:0 ein. Endlich das erste Saisontor für unseren Brandenburger Adler!! Nur zwei Minuten später kombinierten sich Hoffmeister und Beye auf der rechten Seite durch. Nach guter Flanke lauerte Krüger am langen Pfosten und schiebt locker in Torjägermanier ein (7. Minute). Ein gelungener Start - und das Team war weiterhin hungrig. Man erspielte sich weitere Chancen aber es haperte an der Genauigkeit im Abschluss. In der 26. Minute machte es Buhmann besser. Nach guter Kombination auf der linken Seite über Boest landet der Ball bei Philip Zukowski. Dieser flankt auf Buhmann, der gekonnt den Flugkopfball aus elf Metern ins lange Eck setzt. Nur kurze Zeit später erhöht Bauersfeld vermeintlich auf 4:0 aber der Schiedsrichter entscheidet auf Abseits. Schade!! Dafür war die 36. Minute unstrittig. Philip Zukowski schnappt sich die Pille und versenkt den direkten Freistoß aus 20 Metern halbrechts. Es lief nach Plan und unsere Emporelf hatte bis zu diesem Zeitpunkt die Lockerheit gefunden. Hagenow versuchte immer wieder, mit langen Bällen über die Außen ins Spiel zu finden, die aber von unserer gut sortierten Abwehr abgefangen wurden. Somit konnte Hagenow bis dahin keinen gefährlichen Abschluss verbuchen. In den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit wurde die erwähnte Lockerheit von Empor zur Lässigkeit und so kam was kommen musste. Nach völlig unnötigem Ballverlust im Mittelfeld steht unsere Abwehr unsortiert. Der Ball landet bei Valentin Luzi, der aus stark abseitsverdächtiger Position zum 4:1 Halbzeitstand trifft (39. Minute).

Empor nahm sich fest vor, in der zweiten Hälfte wieder voll konzentriert zu sein und nicht den Start zu verschlafen. Leider wurde daraus nichts. Viel zu zögerlich und ungenau agierte man, sodass es wenig Torraumszenen gab und Hagenow besser ins Spiel kam.

In der 57. Minute reichte ein vernünftig zu Ende getragener Angriff aus, um auf 5:1 zu erhöhen. Buhmann wurde auf halbrechter Position kurz vor dem 16er freigespielt, er zögerte nicht lange und schoss den Ball unhaltbar ins linke untere Eck. Mit der Einwechslung von Friede kam noch einmal ordentlich Schwung ins Emporspiel. Man hatte wieder zahlreiche Chancen, die der, trotz allem, gute Gäste-Keeper vereitelte.

In der 64. Minute netzte Krüger überlegt zum 6:1 ein, nachdem er vorher den Ball am 16er erobert hatte. Nachdem Empor in der Innenverteidigung wechseln musste, schlichen sich leichte Abstimmungsfehler ein. Einen dieser leichten Fehler bestrafte Fischer in der 79. Minute eiskalt. Torhüter Klahr, der eine entspannte fehlerfreie Partie absolvierte, war chancenlos. Die kurz zuvor eingewechselten Morlock und vor allem Harder brachten noch einmal den Motor zum Laufen. Das Team wollte mehr und so war es Morlock (Hatzen) in der 85. Minute, der nach einer Ecke goldrichtig stand und den Ball über die Linie drückt. Hat er sich verdient!

Wer jetzt dachte, dass Empor den Fuß vom Gaspedal nimmt, hatte sich geirrt.

Philip Zukowski hatte für die Fans noch ein Schmankerl parat, indem er eine von links getretene Ecke direkt versenkte (88. Minute). Die Krönung auf sein starkes Spiel!! Den Schlusspunkt in dieser torreichen Partie setzt der, der sie begonnen hat: Bauersfeld belohnt sich nach überragendem Pass von Harder mit einem frechen Lupfer zum 9:2 Endstand (90. Minute).

Schiedsrichter Smakman bot, bis auf 1-2 strittige Szenen, die erwartet souveräne Leistung!

 

Auf dieses Ergebnis kann man stolz sein aber sich auf keinen Fall drauf ausruhen.

Nun heißt es weiterhin im Training alles geben, damit im nächsten Spiel gegen den

SV Sülte weitere Punkte eingefahren werden.

 

 

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Klahr (T), Buhmann (C), Sassenhagen, Matuschek (Zerndt ab 65. Min), Zukowski P., Krüger (Harder ab 76. Min), Zukowski T. (Friede ab 57. Min), Boest, Bauersfeld, Zerndt, Hoffmeister

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

  

Bilder zum Spiel:


                             Einen Punkt in Goldenstädt erkämpft

 

Bei hitzigen Temperaturen fuhr unser Team zum erwartet schweren Spiel nach Goldenstädt mit vollgepackter Schultüte, gefüllt mit gleich einer ganzen Elf an Absagen. Somit waren die Vorzeichen und Erwartungen eher gedämmt. Das Trainerteam um Florian Wagner musste nicht nur die Viererkette mit drei neuen Spielern umbauen, sondern auch noch auf Torhüter Klahr verzichten. Zusätzlich wurden System und die Spielausrichtung aufgrund der vielen personellen Veränderungen angepasst. Auf unserer Bank nahmen nur unser 3. Torwart Feldhahn und Möller Platz. Goldenstädt musste, im Gegensatz zum letzten Spiel, auch auf drei Akteure verzichten.

Mit dem Anpfiff sah man sofort die Verunsicherung in den eigenen Reihen. Goldenstädt startete raketenhaft und fuhr einen Angriff nach dem anderen auf unser Tor. Bereits nach 6 Minuten klingelte es zum ersten Mal. Torhüter Klöpper wird den Ball nicht rechtzeitig los und der weggespitzelte Ball landet 20 Meter vor dem Tor bei Sportfreund Groth. Dieser lupft den Ball direkt ins leere Emporgehäuse. Nur zwei Minuten später taucht wieder ein Goldenstädter frei vor dem Tor auf. Klöpper lenkt den Schuss noch glanzvoll ans Aluminium, aber unsere schlafende Defensive guckt nur zu, wie Paul Eric Kaiser zum 2:0 einschiebt (8. Minute). Unsere Emporelf fand bis dato überhaupt nicht ins Spiel. Ballverluste im Aufbauspiel und völlig unstrukturiertes Anlaufen machten es der Heimelf in dieser Phase sehr einfach, zu Torchancen zu kommen. Als der Schiedsrichter zur Trinkpause pfiff, hätte die Partie schon entschieden sein können. Die kurze Trinkpause wurde intensiv genutzt, um für Ordnung zu sorgen - und das sah man auch sofort. Empor fand jetzt viel mehr in der gegnerischen Hälfte statt und erarbeitete sich zahlreiche Gelegenheiten. Wesse, der eine läuferisch starke Partie bot, brach immer wieder auf der rechten Seite durch. Philip Zukowski erwischte den Torwart mit Distanzschüssen zweimal auf dem falschen Fuß, aber der Ball ging knapp vorbei. Bauersfeld hat in kurzen Abständen drei gute Einschussmöglichkeiten aus 16 Metern, aber auch er bekommt den Ball nicht ins Netz. In der 32. Minute setzt Krüger einen Freistoß aus 20 Metern an den Pfosten, der Ball wird nicht richtig geklärt und landet wieder bei Krüger, der nur mit einem Foulspiel gestoppt werden kann. Der zweite Versuch war genauer und diesmal zappelt der Ball im Winkel zum 2:1 (33. Minute).

Die Goldenstädter, die jetzt mehr mit langen Bällen agieren mussten, verpassten bis zur Halbzeit noch die ein oder andere Gelegenheit, den Vorsprung wieder auszubauen. Somit ging es aus Emporsicht mit einem schmeichelhaften Rückstand in die Pause.

Personell musste unser Trainertrio in der Halbzeit wechseln und Tobias Möller bringen, der wegen einer Muskelverletzung mehr oder weniger nur ein Bein zur Verfügung hatte und sich darauf beschränkte, die Passwege ins Zentrum zu zustellen.

Empor fand besser in die zweite Hälfte und man merkte den Jungs an, dass sie hier trotz der Umstände was mitnehmen wollten. Buhmann und Zukowski hatten in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff viele Ballgewinne und leiteten immer wieder gefährliche Konter ein. In der 55. Minute wurde dann einer dieser Umschaltmomente erfolgreich zu Ende gespielt. Zukowski gewinnt den Ball und treibt ihn durchs Mittelfeld. Er spielt auf den immer stärker agierenden Bauersfeld, der die Kugel gekonnt auf den durchlaufenden Zukowski durchsteckt und dieser drückt sofort aus 16 Metern mit links ab. Der Ball schlägt unhaltbar für Keeper Held ein. Empor drückt weiter und war in dieser Phase bis zur 60. Spielminute dem 3:2 sogar einen Tick näher. Spielerisch flachte die Partie jetzt völlig ab und es wurde hitziger auf beiden Seiten. Ständig musste der sehr gut leitende Schiedsrichter das Spiel wegen Foulspiels unterbrechen.

Konter wurden auf beiden Seiten kläglich weggeworfen und es wurde nur durch Standardsituationen gefährlich, wo D. Thomas immer wieder gefährlich im Emporstrafraum auftauchte. Goldenstädt hatte hinten raus noch die ein oder andere gute Gelegenheit auf dem Fuß, aber Zerndt und Sassenhagen hatten immer noch ein Bein dazwischen. Empor wollte den Punkt mit nach Hause nehmen und riskierte nicht mehr viel in Offensivbemühungen. Nach drei Minuten Nachspielzeit entführte unsere Elf clever einen Punkt aus Goldenstädt.

Obwohl Goldenstädt mehr und bessere Torchancen hatte, ist der Punkt aufgrund der kämpferischen und moralischen Teamleistung keinesfalls unverdient. Mit unseren tollen Fans im Rücken lässt sich darauf weiterhin aufbauen!!!

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Klöpper (T), Buhmann (C), Sassenhagen, Wesse (Feldhahn ab 80.Min), Zukowski P., Krüger, Zukowski T. (Möller T. ab 46. Min), Boest, Bauersfeld, Zerndt, Bulz

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 


 

☝📣️⚽️ Derbysieg zum Saison-Auftakt! ⚽️📣☝️

 

Ein sonniger Sonntag, der Geruch von Bratwurst und Bier liegt in der Luft und unsere neu formierte Mannschaft startet gleich mit einem Derby in die neue Saison. Zu Gast war der Aufsteiger von SV 04 Groß Laasch. Empor, mit drei Neuzugängen in der Startelf, musste krankheitsbedingt auf Kapitän Harder verzichten, der von Buhmann vertreten wurde.

Auf Groß Laascher Seite fehlte Taktgeber Marcel Tiede verletzungsbedingt.

 

Die rund 200 Zuschauer sahen in den ersten 15 Minuten eine gut eingestellte Emporelf, die druckvoll in Richtung gegnerisches Tor marschierte. Das frühe Pressing zeigte Wirkung und so lief Krüger bereits nach wenigen Minuten, nach Pass von Wesse, auf den Torhüter zu.

Die Zielstrebigkeit vor dem Tor, die Trainer Wagner in den letzten Wochen immer wieder ansprach, wurde auch hier vermisst und Krüger scheiterte mit seinem Lupfer an Gäste-Torwart Altrock. Es folgten weitere Tormöglichkeiten wo es entweder an Präzision haperte oder Laasch immer ein Bein dazwischen hatte.

Nach 20 Minuten flachte die Partie etwas ab, da Empor ungenauer wurde und Laasch besser in die Zweikämpfe fand. Den ersten großen Derby-Aufreger gab es in der

22. Minute: Groß Laasch fing den Ball ab und wollte schnell über die rechte Seite nach vorne spielen. Wesse, der kurz vorher wegen Meckern die gelbe Karte gesehen hat, unterbrach den Konter mit einem leichten Zupfen. Die Ampelkarte blieb in der Tasche, was natürlich Aufregung auf der Laascher Bank auslöste. Glück für Empor!

Bis zur Halbzeit erspielte sich unsere Heimelf noch etliche Ecken und Freistöße um den 16er, die leider ungenutzt blieben. Laasch versuchte immer wieder mit langen Bällen seinen schnellen Seibold einzusetzen oder die zweiten Bälle zu erobern. Die an diesem Tag gut organisierte Defensive wusste darauf gut zu antworten und somit blieb Laasch im ersten Durchgang nur bei langen Freistößen gefährlich. Kurz vor der Halbzeit dezimierte sich Laasch. Nach einem unsportlichen Vergehen von Wendt an Krüger blieb den Schiedsrichter nichts anderes übrig, als die Rote Karte zu zücken. So ging es in die Halbzeit.

Der zweite Durchgang begann wieder druckvoll und Empor versuchte, die überzahl in klare Torchancen umzumünzen. Oftmals fehlte es an Tempo und der richtigen Entscheidung wodurch Laasch wenig Mühe hatte, ihren Kasten sauber zu halten. Die Fans mussten bis zur 56. Minute auf das erste Tor der Heimelf warten. Matuschek flankte einen von halblinks perfekt getreten Freistoß in den 16er, wo Buhmann zur Stelle war und gekonnt einnickte. ENDLICH! - dachten sich Fans und Betreuer. Jetzt drückte Empor und jeder Angriff hatte in den nächsten Minuten einen gefährlichen Torschuss zur Folge, was in der 59. Minute für riesen Aufregung sorgte. Nachdem Buhmann im 16er nach guter Kombination zum Abschluss kommt, blockt ein Laascher Verteidiger den Schuss zunächst. Den Nachschuss wiederum hält der Verteidiger mit ausgestreckten Armen in Torwartmanier. Die Pfeife blieb stumm zum Entsetzen aller Emporianer. Wer nun dachte, dass es sich mit einer 1:0 Führung und Überzahl leichter spielen würde, wurde enttäuscht. Den bis dato betriebenen Aufwand zur Führung wurde durch ein zu lässiges Aufbauspiel zu Nichte gemacht. Ein viel zu lässiger Pass, halb hoch, vor dem 16er geht verloren. Der Laascher Stürmer Seibold schnappt sich in der 63. Minute die Pille, marschiert links in den Strafraum und schiebt mit dem ersten gefährlichen Torschuss eiskalt ein. Torwart Klahr, der nach überstandener Verletzung eine gute Partie absolvierte, war chancenlos. Schockstarre bei den Emporspielern und Betreuern was auch noch lange anhalten sollte. Groß Laasch bekam die zweite Luft und schaffte es trotz Unterzahl, viele Zweikämpfe zu führen und auch zu gewinnen. Empor hingegen verlor die Ordnung, offensiv wie defensiv und versuchte viel zu kompliziert in Richtung Strafraum zu spielen. In dieser Phase bis zur 75. Minute  war Laasch dem 1:2 deutlich näher. Benjamin Lau, der an diesem Tag beste Laascher, schaffte es immer wieder, den Ball nach vorn zu treiben und für Gefahr zu sorgen. Empor straffte sich noch einmal, besann sich auf seine Stärken, wurde druckvoller und erspielte sich wiederum die eine oder andere Ecke. Eine dieser Ecken flog lang durch den 16er und Abwehrboss Schacht holte sich den Ball, bevor er ins Seitenaus ging. Ohne Bedrängnis flankte er auf den langen Pfosten, wo Krüger nach der getretenen Ecke völlig blank war. Aus spitzem Winkel köpfte er mit viel Gefühl den Ball über Keeper Altrock unhaltbar ins lange Eck. Die Freude in der 86. Minute war riesig, aber noch waren ein paar Minuten auf der Uhr. Anstatt danach eine der zahlreiche Konterchancen zum 3:1 zu nutzen, wurde bis zur letzten Minute gezittert, weil Laasch nicht aufgab und immer wieder gefährliche Freistöße um den 16er bekam. Am Ende reichte es und die ersten 3 Punkte waren im Sack. Schiedsrichter Lapöhn leitete das zweikampfbetonte Derby bis auf zwei bis drei Szenen sehr souverän und lies sich nicht von Fans und Spielern anstecken.

 

Jetzt heißt es weiter gut trainieren, um nächste Woche beim VfB Goldenstädt bestehen zu können.

 

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Klahr (T), Buhmann (C), Bulz, Matuschek, Schacht, Krüger (Morlock ab 90. Min), Zukowski T. (Sassenhagen ab 79. Min), Zukowski P., Wesse (Friede ab 69. Min), Beye, Bauersfeld

 

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 

Bilder zum Spiel: