Gute 20 Minuten reichen nicht aus.

Empor verliert Heimderby gegen Eintracht Ludwigslust

 

Voller Vorfreude war unsere BSG, die trotz etlicher Personalmängel die drei Punkte in Kremmin lassen wollte. Beide Fanlager und die insgesamt ca. 160 Zuschauer sorgten für tolle Derbystimmung. Kapitän Harder, der weiterhin erst einmal nur von der Bank agieren konnte und durch Buhmann auf dem Feld vertreten wurde, fand die passenden Worte vor der Partie. Das Team war heiß und man merkte schon in den ersten Minuten des Spiels, das um jeden Meter gekämpft wird. Bei Ballgewinn versuchten beide Teams, schnell in die Spitze zu spielen, was Empor anfangs deutlich besser gelang und Friede auf der rechten Seite immer wieder für Unruhe sorgte. Nachdem er nur mit einem Foul zu stoppen war, schnappte sich P. Zukowski die Kugel zum Freistoß. Die daraus resultierte Flanke fand Buhmann am ersten Pfosten, der den Ball in der 6. Minute zum 1:0 in die lange Ecke streichelt. Ein Auftakt wie Trainer Wagner und sein Team ihn sich gewünscht hat. Wir ließen nicht locker und schafften es in den folgenden Minuten immer wieder, gefährlich in den 16er einzudringen, wo, mit mehr Konsequenz und Zielstrebigkeit, das 2:0 hätte fallen können. Natürlich war die Eintracht nicht ungefährlich in diesen Minuten, aber man merkte Ihnen an, dass sie leicht verunsichert waren.

Die Druckphase von unserer BSG hielt bis zur 20. Minute an und so langsam fand die Eintracht zu ihrem Spiel. Sie wurden druckvoller, gewannen mehr Zweikämpfe und brachen immer wieder auf unserer rechten Seite durch. Nachdem Friede und Hoffmeister im Doppeln viel zu passiv waren, konnten sie sich nur mit einem unnötigen Foul helfen. Den fälligen Freistoß flankt M. Arnheim auf den langen Pfosten, wo gleich drei Emporspieler pennen. Nachdem Möller den ersten Schuss noch abwehren kann, trifft Wischnat im Nachschuss in der 30. Minute zum 1:1. Es hat sich angebahnt, weil sich bei uns immer mehr Fehler mit und ohne Ball einschlichen und die Eintracht einfach wusste, daraus Kapital zu schlagen. Immer wieder wurde Ballgewinne leicht hergegeben, die Lücken nicht geschlossen wurden und wenn wir in Tornähe waren, fehlte die letzte Kaltschnäuzigkeit. Somit konnte man mit dem 1:1 Halbzeitstand gut leben. Unser Trainerteam versuchte, die Jungs noch einmal wach und heiß zu machen, was auch in den ersten Minuten der zweiten Hälfte zu sehen war. Der Biss war da und man spielte zielstrebig nach vorne, konnte aber im letzten Drittel wenig Bälle gefährlich zum Tor bekommen - im Gegensatz zur Eintracht, die immer wieder freie Räume bespielten und durch Spielwitz und Lauffreudigkeit zu Chancen kamen. Dann die 61. Minute - eine ganz unglückliche Szene. Matuschek, zusammen mit P. Zukowski an diesem Tag Einzige auf Derbyniveau, springt der zuvor leicht abgefälschte Ball an die Hand. Dem Schiedsrichter blieb keine andere Wahl, als auf den Punkt und Gelb zu zeigen. Den fälligen Elfmeter verwandelt M. Arnheim in der 62. Minute. Der Schock saß tief und unsere BSG sollte sich davon nicht mehr erholen. Man lief der Musik nur noch hinterher. Alleine P. Zukowski versuchte noch anzukurbeln aber er wurde von seinen Mitspielern oftmals alleine gelassen. Eintracht hatte das Spiel komplett im Griff, verpasste aber die Vorentscheidung zu erzielen. Empor agierte nur noch mit langen Bällen, die alle im Sand verliefen. Dann die Entscheidung. Als Buhmann in der 80. Minute im Mittelfeld den Ball mit der Hacke weiterleiten will, bleibt er hängen. Der Konter läuft über M. Arnheim, der auf Seifert durchsteckt und dieser vollendet eiskalt im 16er ins lange Eck. Torhüter Möller, der eine solide Partie bot, war chancenlos. Unser Team gab sich zwar nicht auf, aber offensiv kam wenig zustande bis auf ein paar Ecken. Kurz vor Schluss, als Eintracht eine Emporecke klärt, springt der Ball beim Nachschuss einem Spieler an die Hand. Der Schiedsrichter zeigte wieder, ohne zu zögern, auf den Punkt. Den fälligen Elfer schnappte sich Krüger, der über die gesamte Partie eine ungenügende Leistung zeigte und, passend zu seinem Spiel, abschloss: der Ball landete am Außenpfosten und ging ins Toraus. Kurz darauf war Abpfiff und die Enttäuschung war riesig - hatte man sich doch so viel vorgenommen.

Der Sieg für die Eintracht war in dieser Höhe absolut verdient. Es hat sich die Mannschaft mit den läuferisch und technisch besseren Fußballern durchgesetzt, die gezeigt haben, dass sie zurecht zur Spitzengruppe der Liga gehören. Für uns heißt es jetzt Mund abputzen und weitermachen. Nächstes Wochenende haben wir schon wieder die Möglichkeit, es besser zu gestalten wenn wir zur Borussia aus Bresegard fahren. Bis dahin heißt es trainieren und nach vorne gucken.

 

Ein besonderes Lob an Schiedsrichter Schmidt, der eine Klasse Partie absolvierte und zeigte, dass er der richtige Mann am richtigen Ort war.

 

               

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Möller (T), Buhmann (C), Sassenhagen, Friede, Matuschek (Zerndt ab 80.Min), Krüger, Zukowski P., Wesse, Zukowski T., Hoffmeister, Boest (Bulz ab 46.Min)

 

Bilder zum Spiel:


Pokalfight in XXL-Sandkiste.

Empor zieht im Elfmeterschießen eine Runde weiter.

 

Am Sonntag reiste unsere BSG zum erwartet schweren Pokalderby nach Möllenbeck.

Das gewisse „Knistern“ lag in der Luft und die rund 175 Zuschauer waren voller Vorfreude. Auch wenn man in der Vorbereitung auf die Saison zuhause noch souverän gewinnen konnte und auf dem Papier der Favorit war, wusste unser Trainergespann, dass dies eine komplett andere Partie werden würde, wo es auf andere Dinge ankommt. Trainer Wagner stellte notgedrungen auf drei Positionen um. Für die Verletzen P. Zukowski, Harder und Bauersfeld rückten Hoffmeister, Wesse und Zerndt ins Team. Zusätzlich rückte Schacht aus der Innenverteidigung ins defensive Mittelfeld.

Empor startete ruhig, auf Sicherheit bedacht ins Spiel und wollte sich durch einfaches Passspiel an die Platzverhältnisse gewöhnen, welche eher einer Sandkiste als einem Fußballfeld glichen. Man konnte schon in den ersten Minuten erahnen, was das Spiel bestimmen wird. Viele Ballverluste auf beiden Seiten, ständiges „Gebolze“ und staubige Zweikämpfe. Da ist man froh, wenn man einen bei Standards gefährlichen Buhmann in seinen Reihen hat - so wie in der 4. Minute: Ein Freistoß wird im zweiten Versuch auf den langen Pfosten gebracht, Friede und Buhmann stehen völlig blank und letzterer vollendet gekonnt zum 0:1! Möllenbeck war mit der Entscheidung des Unparteiischen so gar nicht zufrieden, hatten sie mindestens einen der beiden Spieler im Abseits gesehen.

Man merkte unserer Mannschaft an, dass die Führung für Ordnung und Selbstvertrauen sorgte. Der Ball blieb in den eigenen Reihen und wir versuchten immer wieder über zwei Stationen tief in die Spitze zukommen, wo der schnelle Friede eingesetzt werden sollte.

Des Öfteren haperte es in der ersten Halbzeit an der letzten Entschlossenheit. In der 17. Minute dann das 0:2 - ein Spiegelbild zum ersten Tor. Nach einem Freistoß lauerte Buhmann am langen Pfosten und köpft den Ball als Aufsetzer unter die Latte. Geile Bude!!

Eigentlich schien alles wie erhofft zu laufen aber ein Moment der Passivität brachte Möllenbeck zurück ins Spiel. Im Zentrum wird Duske nicht angegriffen, dieser kann den Ball in Ruhe über die Abwehr schippen, wo der herauslaufende Klahr unglücklich den Stürmer zum Fallen bringt. Den fälligen Elfmeter hält unser Keeper noch mit einer Glanztat aber beim Nachschuss (22. Minute) war er machtlos, weil die eigenen Jungs ein zweites Mal in kurzer Zeit gepennt hatten. Mit dem Tor wurde Möllenbeck stärker, was zur Folge hatte, dass sich beide Teams neutralisierten und bis zum Halbzeitpfiff nur Foulspiele und Kopfballduelle den Ton angaben.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Empor war passsicherer, organisierter, hatte den Ball und erarbeitete sich durch Flanken die ein oder andere Gelegenheit, die aber nicht zwingend waren. Möllenbeck versuchte, in Zweikämpfe zu kommen, um dann mit langen Bällen schnell in die Spitze zu spielen. Hoffmeister war stehts zur Stelle und absolvierte eine solide, fast fehlerfreie Partie auf seiner ungewohnten Innenverteidigerposition.  

Eigentlich war man gut in der Partie, EIGENTLICH. Ein langer Ball vom besten Möllenbecker, Potrafke, springt in der 58. Minute auf und kommt im 16er runter. Torhüter Klahr will den Ball fangen und wird dabei leicht vom Stürmer gestört. Überrascht und überhastet lässt er den Ball völlig unnötig fallen. Der Stürmer wartet auf einen oder eher keinen Minikontakt und geht zu Boden. Der zweite Elfmeter für Möllenbeck, der wirklich schmeichelhaft war…Diesmal war Klahr chancenlos (59. Minute).

2:2 - und das Spiel drohte zu kippen. Mit der zweiten Luft rannte die Heimelf an, gewann mehr Zweikämpfe und hatte immer wieder gefährliche Standards um den 16er herum.

Als sich unser Team dann in der 78. Minute mit einer völlig unnötigen Gelb-Roten Karte dezimierte, war man darauf bedacht, die Defensive zu stabilisieren und in die Verlängerung zu kommen. In der 93. Minute war wieder Gleichstand auf dem Feld, als sich ein Möllenbecker die Ampelkarte abholte.  Als der Schiedsrichter abpfiff, war unser Trainergespann bemüht, für Ordnung und Struktur zu sorgen. Man stellte auf 3er-Kette um und hoffte, durch zwei schnelle Spitzen noch zum Erfolg zu kommen. Dominik ersetzte Zerndt, der über 90 Minuten eine engagierte Leistung zeigte. Von der ersten Minute der Verlängerung an hatte Möllenbeck nur noch den Plan, das Elfmeterschießen zu erreichen. Unser Team war in dieser Phase viel zu ängstlich, auch mal mehr zu investieren, um noch mehr für Gefahr zu sorgen, was auch sicherlich am Kräfteverschleiß lag.

1gegen1-Situationen, wo die letzte Zielstrebigkeit fehlte – ja, man sah jedem auf dem Feld an, das der rote Bereich schon überschritten war.

Auch wenn unser Trainerteam das nicht hoffte, hatten sie sich schon einen Plan für das eventuelle Elfmeterschießen vor dem Spiel zurechtgelegt.

Ole Mock, der aus beruflichen Gründen ein halbes Jahr nicht bei der Mannschaft war, ersetzte in der Verlängerung Klahr im Kasten und sollte seine Elfmeterkillerqualitäten zum Einsatz bringen. Als der Schiedsrichter abpfiff, war schnell klar, wer schießen würde. Jeder hatte Bereitschaft gezeigt und wollte helfen!!

Unsere ersten vier Emporschützen Buhmann, Schacht, Sassenhagen und Friede verwandelten sicher. Auch Möllenbeck schien gekonnt vom Elfmeterpunkt zu glänzen, bis Mock den vierten Elfmeter hielt - und das ausgerechnet vom besten Möllenbecker an diesem Tag, Keeper Potrafke. Nun war alles angerichtet und Torjäger Krüger, einer der besten an diesem Tag, schritt zum Punkt. Mit einem kleinen Lächeln knallte er die Kugel unhaltbar ins Netz.

Diese Spiele, gegen einen auf dem Papier schwächeren Gegner und auf einem Untergrund, dem Wasser fremd ist, musst du einfach nur gewinnen - wie, spielt im Pokal keine Rolle!

Nächstes Wochenende wartet schon das nächste Derby auf uns. Zu Gast ist die Eintracht aus Ludwigslust, die ihr Stadtderby im Pokal für sich entscheiden konnten.

Unser Team hofft wieder auf zahlreiche Unterstützung!

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 

Bilder zum Spiel:


 

Unsere BSG dreht das Spiel gegen SV Sülte.

 

Unser Team fuhr am Sonntag zum erwartet schweren Auswärtsspiel beim SV Sülte.

Vor den vielen mitgereisten Fans war man gewillt, an die letzte Leistung anzuknüpfen. Trainer Wagner musste auf drei Positionen umstellen. Abwehrchef Schacht rückte in die Startelf zurück und Sassenhagen ging auf die linke Außenverteidigerposition.

Im Angriff sollte Friede von Beginn an für Unruhe sorgen. Motiviert und mit Vorfreude ging man in die Partie. Was unsere Fans vom Anpfiff weg dann aber zu sehen bekamen, war schlichtweg enttäuschend.

Wenig Bewegung, gepaart mit schlechtem Passspiel hatte zur Folge, dass man Konter kassierte und selbst keine Tormöglichkeiten kreierte. Sülte hatte von der ersten Minute an die Giftigkeit in den Zweikämpfen und kam so früh zu Torchancen, welche noch gerettet werden konnten. In der 7. Minute setzte Sülte wieder zum Konter an, spielte den Ball links in den 16er, wo Schachter im 1-gegen-1 den Stürmer vermeintlich abläuft. Als dieser den klar ins Toraus rollenden Ball reinspielt und Dahl vollstreckt, war die Aufregung riesig! Klare Fehlentscheidung, da es nicht mal knapp war…

Auch wenn das Tor nicht hätte zählen dürfen, war es zu diesem Zeitpunkt verdient.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden wir etwas besser, aber bei weitem nicht torgefährlich. Es wurden keine Räume gefunden oder bespielt. Philip Zukowski und Krüger versuchten immer wieder, das Spiel anzukurbeln, aber auch ihnen gelang es nicht, Ordnung ins Emporspiel zu bekommen. Sülte stand hinten sicher und war über die gesamte Halbzeit torgefährlich. Dass es zum Pausenpfiff nur 1:0 stand, war schmeichelhaft, da Empor keinen eigenen Torschuss zu verbuchen hatte. Den Willen konnte man unserer Mannschaft dennoch nicht absprechen und so hoffte unser Trainerteam, dass die Pause und Umstellung neuen Mut entfachen. Mit nun zwei festen Spitzen sollte mehr Raum im Zentrum eröffnet werden und man erhoffte sich, die bis dato gut organisierte Defensive öfter in Zweikämpfe und Laufduelle zu verwickeln.

Nach einigen Minuten der Abtastung im zweiten Durchgang kam unsere BSG mehr und mehr zu Torchancen. Immer wieder schafften wir es, auf der rechten Seite durchzubrechen und für Gefahr zu sorgen. In der 60. Minute war es dann soweit: Krüger setzt sich rechts im Strafraum durch, passt scharf vor das Tor und am langen Pfosten lauert der „Lange“. Tobias „Carsten“ Zukowski hämmert die Pille aus einem Meter in den Kasten. Endlich sein erstes Saisontor. Empor versucht jetzt mehr und mehr das Spiel an sich zu reißen und spätestens mit dem in der 61. Minute eingewechselten Harder übernahmen wir das Ruder. Nach einem Ballgewinn in der 69. Minute legte Empor schnell den Vorwärtsgang ein:

Der Ball landet beim durchgestarteten Friede, der rechts in den Strafraum reinzieht und die Kugel am Torwart zum 1:2 vorbeispitzelt. Sülte war zu diesem Zeitpunkt total von der Rolle und Empor hätte den Sack schon längst zumachen müssen, aber alle Konter wurden überhastet vergeben. In dieser Phase musste Schiedsrichter Busch das Spiel unterbrechen, da ein Sülter Spieler mit dem Rettungswagen abgeholt werden musste. Wir wünschen dem Sportsfreund schnelle Genesung!

Die Unterbrechung dauerte ca. 30 Minuten. Wir waren relativ schnell wieder im Spiel und hatten den Gegner im Griff, bis auf einmal ein langer Ball völlig unterschätzt wurde. Plötzlich tauchte der Sülter Stürmer frei vor dem herauslaufenden Klahr auf, der sein ganzes Können unter Beweis stellte und die Führung festhielt. Sülte schmiss jetzt alles nach vorne, blieb aber ohne weitere gefährliche Torchance.

Empor hingegen hatte noch den ein oder anderen Konter parat. In der 90. Minute brachte es dann Bauersfeld zu Ende und erzielte mit einem eher mageren Schüsschen das 1:3.

Am Ende ist das Ergebnis vielleicht mit einem Tor zu hoch ausgefallen aber auf Grund der zweiten Halbzeit und der klareren Torchancen schon verdient. Unsere mitgereisten Fans waren happy, aber sie wünschen sich, dass das Gesicht der ersten Halbzeit so nicht mehr auftreten wird.

Nun heißt es sich vorzubereiten auf den Pokalfight in Möllenbeck, was alles andere als leicht wird. Wir hoffen wieder auf zahlreiche Unterstützung und einen Einzug in die nächste Runde.

 

  

Aufstellung Empor Grabow:

 

Klahr (T), Sassenhagen, Schacht, Friede, Matuschek, Krüger, Bauersfeld (Zerndt ab 90.+1. Min), Buhmann (C), Philip Zukowski, Tobias Zukowski (Harder ab 61. Min), Boest

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 

 


Spektakel auf dem Betzenberg

 

Die knapp 100 Zuschauer bekamen gleich 11 Tore zu bestaunen. Am Ende stand es 9:2 für unsere BSG. Aber der Reihe nach…

 

Zu Gast war die zweite Vertretung vom Hagenower SV, die mit dem einen oder anderen ehemaligen Landes-/Verbandsligaspieler gespickt war. Unsere Emporelf startete mit drei Änderungen im Gegensatz zum letzten Spiel. Leider mussten wir verletzungsbedingt auf einige wichtige Akteure verzichten. Trotzdem war unsere Bank noch super besetzt und Kapitän Harder war auch endlich wieder mit an Bord, der zunächst noch von Buhmann auf dem Feld vertreten wurde.

Die Mannschaft um Trainer Wagner hatte sich viel vorgenommen und das spürte man auch vom Anpfiff weg. Sofort wurde der Vorwärtsgang eingelegt und es rollte ein Angriff nach dem anderen auf das gegnerische Tor zu. Bereits nach fünf Minuten klingelte es zum ersten Mal im Hagenower Kasten. Durch gutes Pressing konnte Hagenow den Ball nur lang schlagen. Nach Ballgewinn schaltet Philip Zukowski sofort um und treibt den Ball diagonal übers Feld. Der von außen einlaufende Bauersfeld wird perfekt mit dem Pass durch die Gasse bedient und er schiebt zum frühen 1:0 ein. Endlich das erste Saisontor für unseren Brandenburger Adler!! Nur zwei Minuten später kombinierten sich Hoffmeister und Beye auf der rechten Seite durch. Nach guter Flanke lauerte Krüger am langen Pfosten und schiebt locker in Torjägermanier ein (7. Minute). Ein gelungener Start - und das Team war weiterhin hungrig. Man erspielte sich weitere Chancen aber es haperte an der Genauigkeit im Abschluss. In der 26. Minute machte es Buhmann besser. Nach guter Kombination auf der linken Seite über Boest landet der Ball bei Philip Zukowski. Dieser flankt auf Buhmann, der gekonnt den Flugkopfball aus elf Metern ins lange Eck setzt. Nur kurze Zeit später erhöht Bauersfeld vermeintlich auf 4:0 aber der Schiedsrichter entscheidet auf Abseits. Schade!! Dafür war die 36. Minute unstrittig. Philip Zukowski schnappt sich die Pille und versenkt den direkten Freistoß aus 20 Metern halbrechts. Es lief nach Plan und unsere Emporelf hatte bis zu diesem Zeitpunkt die Lockerheit gefunden. Hagenow versuchte immer wieder, mit langen Bällen über die Außen ins Spiel zu finden, die aber von unserer gut sortierten Abwehr abgefangen wurden. Somit konnte Hagenow bis dahin keinen gefährlichen Abschluss verbuchen. In den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit wurde die erwähnte Lockerheit von Empor zur Lässigkeit und so kam was kommen musste. Nach völlig unnötigem Ballverlust im Mittelfeld steht unsere Abwehr unsortiert. Der Ball landet bei Valentin Luzi, der aus stark abseitsverdächtiger Position zum 4:1 Halbzeitstand trifft (39. Minute).

Empor nahm sich fest vor, in der zweiten Hälfte wieder voll konzentriert zu sein und nicht den Start zu verschlafen. Leider wurde daraus nichts. Viel zu zögerlich und ungenau agierte man, sodass es wenig Torraumszenen gab und Hagenow besser ins Spiel kam.

In der 57. Minute reichte ein vernünftig zu Ende getragener Angriff aus, um auf 5:1 zu erhöhen. Buhmann wurde auf halbrechter Position kurz vor dem 16er freigespielt, er zögerte nicht lange und schoss den Ball unhaltbar ins linke untere Eck. Mit der Einwechslung von Friede kam noch einmal ordentlich Schwung ins Emporspiel. Man hatte wieder zahlreiche Chancen, die der, trotz allem, gute Gäste-Keeper vereitelte.

In der 64. Minute netzte Krüger überlegt zum 6:1 ein, nachdem er vorher den Ball am 16er erobert hatte. Nachdem Empor in der Innenverteidigung wechseln musste, schlichen sich leichte Abstimmungsfehler ein. Einen dieser leichten Fehler bestrafte Fischer in der 79. Minute eiskalt. Torhüter Klahr, der eine entspannte fehlerfreie Partie absolvierte, war chancenlos. Die kurz zuvor eingewechselten Morlock und vor allem Harder brachten noch einmal den Motor zum Laufen. Das Team wollte mehr und so war es Morlock (Hatzen) in der 85. Minute, der nach einer Ecke goldrichtig stand und den Ball über die Linie drückt. Hat er sich verdient!

Wer jetzt dachte, dass Empor den Fuß vom Gaspedal nimmt, hatte sich geirrt.

Philip Zukowski hatte für die Fans noch ein Schmankerl parat, indem er eine von links getretene Ecke direkt versenkte (88. Minute). Die Krönung auf sein starkes Spiel!! Den Schlusspunkt in dieser torreichen Partie setzt der, der sie begonnen hat: Bauersfeld belohnt sich nach überragendem Pass von Harder mit einem frechen Lupfer zum 9:2 Endstand (90. Minute).

Schiedsrichter Smakman bot, bis auf 1-2 strittige Szenen, die erwartet souveräne Leistung!

 

Auf dieses Ergebnis kann man stolz sein aber sich auf keinen Fall drauf ausruhen.

Nun heißt es weiterhin im Training alles geben, damit im nächsten Spiel gegen den

SV Sülte weitere Punkte eingefahren werden.

 

 

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Klahr (T), Buhmann (C), Sassenhagen, Matuschek (Zerndt ab 65. Min), Zukowski P., Krüger (Harder ab 76. Min), Zukowski T. (Friede ab 57. Min), Boest, Bauersfeld, Zerndt, Hoffmeister

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

  

Bilder zum Spiel:


                             Einen Punkt in Goldenstädt erkämpft

 

Bei hitzigen Temperaturen fuhr unser Team zum erwartet schweren Spiel nach Goldenstädt mit vollgepackter Schultüte, gefüllt mit gleich einer ganzen Elf an Absagen. Somit waren die Vorzeichen und Erwartungen eher gedämmt. Das Trainerteam um Florian Wagner musste nicht nur die Viererkette mit drei neuen Spielern umbauen, sondern auch noch auf Torhüter Klahr verzichten. Zusätzlich wurden System und die Spielausrichtung aufgrund der vielen personellen Veränderungen angepasst. Auf unserer Bank nahmen nur unser 3. Torwart Feldhahn und Möller Platz. Goldenstädt musste, im Gegensatz zum letzten Spiel, auch auf drei Akteure verzichten.

Mit dem Anpfiff sah man sofort die Verunsicherung in den eigenen Reihen. Goldenstädt startete raketenhaft und fuhr einen Angriff nach dem anderen auf unser Tor. Bereits nach 6 Minuten klingelte es zum ersten Mal. Torhüter Klöpper wird den Ball nicht rechtzeitig los und der weggespitzelte Ball landet 20 Meter vor dem Tor bei Sportfreund Groth. Dieser lupft den Ball direkt ins leere Emporgehäuse. Nur zwei Minuten später taucht wieder ein Goldenstädter frei vor dem Tor auf. Klöpper lenkt den Schuss noch glanzvoll ans Aluminium, aber unsere schlafende Defensive guckt nur zu, wie Paul Eric Kaiser zum 2:0 einschiebt (8. Minute). Unsere Emporelf fand bis dato überhaupt nicht ins Spiel. Ballverluste im Aufbauspiel und völlig unstrukturiertes Anlaufen machten es der Heimelf in dieser Phase sehr einfach, zu Torchancen zu kommen. Als der Schiedsrichter zur Trinkpause pfiff, hätte die Partie schon entschieden sein können. Die kurze Trinkpause wurde intensiv genutzt, um für Ordnung zu sorgen - und das sah man auch sofort. Empor fand jetzt viel mehr in der gegnerischen Hälfte statt und erarbeitete sich zahlreiche Gelegenheiten. Wesse, der eine läuferisch starke Partie bot, brach immer wieder auf der rechten Seite durch. Philip Zukowski erwischte den Torwart mit Distanzschüssen zweimal auf dem falschen Fuß, aber der Ball ging knapp vorbei. Bauersfeld hat in kurzen Abständen drei gute Einschussmöglichkeiten aus 16 Metern, aber auch er bekommt den Ball nicht ins Netz. In der 32. Minute setzt Krüger einen Freistoß aus 20 Metern an den Pfosten, der Ball wird nicht richtig geklärt und landet wieder bei Krüger, der nur mit einem Foulspiel gestoppt werden kann. Der zweite Versuch war genauer und diesmal zappelt der Ball im Winkel zum 2:1 (33. Minute).

Die Goldenstädter, die jetzt mehr mit langen Bällen agieren mussten, verpassten bis zur Halbzeit noch die ein oder andere Gelegenheit, den Vorsprung wieder auszubauen. Somit ging es aus Emporsicht mit einem schmeichelhaften Rückstand in die Pause.

Personell musste unser Trainertrio in der Halbzeit wechseln und Tobias Möller bringen, der wegen einer Muskelverletzung mehr oder weniger nur ein Bein zur Verfügung hatte und sich darauf beschränkte, die Passwege ins Zentrum zu zustellen.

Empor fand besser in die zweite Hälfte und man merkte den Jungs an, dass sie hier trotz der Umstände was mitnehmen wollten. Buhmann und Zukowski hatten in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff viele Ballgewinne und leiteten immer wieder gefährliche Konter ein. In der 55. Minute wurde dann einer dieser Umschaltmomente erfolgreich zu Ende gespielt. Zukowski gewinnt den Ball und treibt ihn durchs Mittelfeld. Er spielt auf den immer stärker agierenden Bauersfeld, der die Kugel gekonnt auf den durchlaufenden Zukowski durchsteckt und dieser drückt sofort aus 16 Metern mit links ab. Der Ball schlägt unhaltbar für Keeper Held ein. Empor drückt weiter und war in dieser Phase bis zur 60. Spielminute dem 3:2 sogar einen Tick näher. Spielerisch flachte die Partie jetzt völlig ab und es wurde hitziger auf beiden Seiten. Ständig musste der sehr gut leitende Schiedsrichter das Spiel wegen Foulspiels unterbrechen.

Konter wurden auf beiden Seiten kläglich weggeworfen und es wurde nur durch Standardsituationen gefährlich, wo D. Thomas immer wieder gefährlich im Emporstrafraum auftauchte. Goldenstädt hatte hinten raus noch die ein oder andere gute Gelegenheit auf dem Fuß, aber Zerndt und Sassenhagen hatten immer noch ein Bein dazwischen. Empor wollte den Punkt mit nach Hause nehmen und riskierte nicht mehr viel in Offensivbemühungen. Nach drei Minuten Nachspielzeit entführte unsere Elf clever einen Punkt aus Goldenstädt.

Obwohl Goldenstädt mehr und bessere Torchancen hatte, ist der Punkt aufgrund der kämpferischen und moralischen Teamleistung keinesfalls unverdient. Mit unseren tollen Fans im Rücken lässt sich darauf weiterhin aufbauen!!!

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Klöpper (T), Buhmann (C), Sassenhagen, Wesse (Feldhahn ab 80.Min), Zukowski P., Krüger, Zukowski T. (Möller T. ab 46. Min), Boest, Bauersfeld, Zerndt, Bulz

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 


 

☝📣️⚽️ Derbysieg zum Saison-Auftakt! ⚽️📣☝️

 

Ein sonniger Sonntag, der Geruch von Bratwurst und Bier liegt in der Luft und unsere neu formierte Mannschaft startet gleich mit einem Derby in die neue Saison. Zu Gast war der Aufsteiger von SV 04 Groß Laasch. Empor, mit drei Neuzugängen in der Startelf, musste krankheitsbedingt auf Kapitän Harder verzichten, der von Buhmann vertreten wurde.

Auf Groß Laascher Seite fehlte Taktgeber Marcel Tiede verletzungsbedingt.

 

Die rund 200 Zuschauer sahen in den ersten 15 Minuten eine gut eingestellte Emporelf, die druckvoll in Richtung gegnerisches Tor marschierte. Das frühe Pressing zeigte Wirkung und so lief Krüger bereits nach wenigen Minuten, nach Pass von Wesse, auf den Torhüter zu.

Die Zielstrebigkeit vor dem Tor, die Trainer Wagner in den letzten Wochen immer wieder ansprach, wurde auch hier vermisst und Krüger scheiterte mit seinem Lupfer an Gäste-Torwart Altrock. Es folgten weitere Tormöglichkeiten wo es entweder an Präzision haperte oder Laasch immer ein Bein dazwischen hatte.

Nach 20 Minuten flachte die Partie etwas ab, da Empor ungenauer wurde und Laasch besser in die Zweikämpfe fand. Den ersten großen Derby-Aufreger gab es in der

22. Minute: Groß Laasch fing den Ball ab und wollte schnell über die rechte Seite nach vorne spielen. Wesse, der kurz vorher wegen Meckern die gelbe Karte gesehen hat, unterbrach den Konter mit einem leichten Zupfen. Die Ampelkarte blieb in der Tasche, was natürlich Aufregung auf der Laascher Bank auslöste. Glück für Empor!

Bis zur Halbzeit erspielte sich unsere Heimelf noch etliche Ecken und Freistöße um den 16er, die leider ungenutzt blieben. Laasch versuchte immer wieder mit langen Bällen seinen schnellen Seibold einzusetzen oder die zweiten Bälle zu erobern. Die an diesem Tag gut organisierte Defensive wusste darauf gut zu antworten und somit blieb Laasch im ersten Durchgang nur bei langen Freistößen gefährlich. Kurz vor der Halbzeit dezimierte sich Laasch. Nach einem unsportlichen Vergehen von Wendt an Krüger blieb den Schiedsrichter nichts anderes übrig, als die Rote Karte zu zücken. So ging es in die Halbzeit.

Der zweite Durchgang begann wieder druckvoll und Empor versuchte, die überzahl in klare Torchancen umzumünzen. Oftmals fehlte es an Tempo und der richtigen Entscheidung wodurch Laasch wenig Mühe hatte, ihren Kasten sauber zu halten. Die Fans mussten bis zur 56. Minute auf das erste Tor der Heimelf warten. Matuschek flankte einen von halblinks perfekt getreten Freistoß in den 16er, wo Buhmann zur Stelle war und gekonnt einnickte. ENDLICH! - dachten sich Fans und Betreuer. Jetzt drückte Empor und jeder Angriff hatte in den nächsten Minuten einen gefährlichen Torschuss zur Folge, was in der 59. Minute für riesen Aufregung sorgte. Nachdem Buhmann im 16er nach guter Kombination zum Abschluss kommt, blockt ein Laascher Verteidiger den Schuss zunächst. Den Nachschuss wiederum hält der Verteidiger mit ausgestreckten Armen in Torwartmanier. Die Pfeife blieb stumm zum Entsetzen aller Emporianer. Wer nun dachte, dass es sich mit einer 1:0 Führung und Überzahl leichter spielen würde, wurde enttäuscht. Den bis dato betriebenen Aufwand zur Führung wurde durch ein zu lässiges Aufbauspiel zu Nichte gemacht. Ein viel zu lässiger Pass, halb hoch, vor dem 16er geht verloren. Der Laascher Stürmer Seibold schnappt sich in der 63. Minute die Pille, marschiert links in den Strafraum und schiebt mit dem ersten gefährlichen Torschuss eiskalt ein. Torwart Klahr, der nach überstandener Verletzung eine gute Partie absolvierte, war chancenlos. Schockstarre bei den Emporspielern und Betreuern was auch noch lange anhalten sollte. Groß Laasch bekam die zweite Luft und schaffte es trotz Unterzahl, viele Zweikämpfe zu führen und auch zu gewinnen. Empor hingegen verlor die Ordnung, offensiv wie defensiv und versuchte viel zu kompliziert in Richtung Strafraum zu spielen. In dieser Phase bis zur 75. Minute  war Laasch dem 1:2 deutlich näher. Benjamin Lau, der an diesem Tag beste Laascher, schaffte es immer wieder, den Ball nach vorn zu treiben und für Gefahr zu sorgen. Empor straffte sich noch einmal, besann sich auf seine Stärken, wurde druckvoller und erspielte sich wiederum die eine oder andere Ecke. Eine dieser Ecken flog lang durch den 16er und Abwehrboss Schacht holte sich den Ball, bevor er ins Seitenaus ging. Ohne Bedrängnis flankte er auf den langen Pfosten, wo Krüger nach der getretenen Ecke völlig blank war. Aus spitzem Winkel köpfte er mit viel Gefühl den Ball über Keeper Altrock unhaltbar ins lange Eck. Die Freude in der 86. Minute war riesig, aber noch waren ein paar Minuten auf der Uhr. Anstatt danach eine der zahlreiche Konterchancen zum 3:1 zu nutzen, wurde bis zur letzten Minute gezittert, weil Laasch nicht aufgab und immer wieder gefährliche Freistöße um den 16er bekam. Am Ende reichte es und die ersten 3 Punkte waren im Sack. Schiedsrichter Lapöhn leitete das zweikampfbetonte Derby bis auf zwei bis drei Szenen sehr souverän und lies sich nicht von Fans und Spielern anstecken.

 

Jetzt heißt es weiter gut trainieren, um nächste Woche beim VfB Goldenstädt bestehen zu können.

 

 

Aufstellung Empor Grabow:

 

Klahr (T), Buhmann (C), Bulz, Matuschek, Schacht, Krüger (Morlock ab 90. Min), Zukowski T. (Sassenhagen ab 79. Min), Zukowski P., Wesse (Friede ab 69. Min), Beye, Bauersfeld

 

 

 

🔵⚪🔵⚪GEMEINSAM EMPOR!⚪🔵⚪🔵

 

Bilder zum Spiel: